Montag, 13. Juli 2015

Mojito Nächte - Kerstin Sgonina


Buchdetails       
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.09.2015
Aktuelle Ausgabe : 01.09.2015
Verlag : Droemer/Knaur
ISBN: 9783426516386
Flexibler Einband 320 Seiten
Sprache: Deutsch
                  

Klappentext:
Eigentlich hat Emmi alles, was das Herz begehrt: einen Job, den sexiesten Kerl der Welt und eine Wohnung in Berlin-Mitte. Zugegeben, die Schufterei in einer Großküche versprüht wenig Glamour, und ihr Appartement wird noch mit Kohle beheizt. Immerhin ist der sexy Kerl wirklich sexy bloß heißt er Ryan Gosling und weiß nicht mal, dass es Emmi gibt. Als sie Cordt kennenlernt, ist es um sie geschehen. Doch dann verliert sie ihre Arbeit, und obendrein steht ihr 30. Geburtstag vor der Tür. Ein Glück, dass ihre Freundinnen Annabelle und Terese ihr mit Rat und Tat und einem rettenden Mojito zur Seite stehen.

Über den Autor:
Kerstin Sgonina arbeitet als Autorin, Schlussredakteurin und Journalistin, u. a. für Condé Nast, Gruner & Jahr, MTV und Burda. Momentan tüftelt sie an ihrem zweiten Roman; wenn sie nicht schreibt oder sich sonst wie mit Buchstaben beschäftigt, liebt sie es, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, zu lesen, im Garten zu buddeln und den Kochlöffel zu schwingen.

Di
e Rezension * * * *
gelesen und rezensiert von Anja Sebastian


Mit "Mojito Nächte" hat die Autorin Kerstin Sgonina einen unterhaltsamen und leichten Roman geschrieben, der perfekt zu diesem Sommer passt und man beim Lesen direkt Lust auf einen Mojito bekommen kann, wenn die Mädels zusammen sitzen.
Da sie die etwas chaotische, aber liebevolle Emmi zur Protagonistin gemacht hat, wird die weibliche Leserschaft ganz besonders angesprochen,denn man scheint eine Art kleines Spiegelbild von sich selbst zu sehen. Hinzu kommt, dass Emmi eine große Kochleidenschaft hat, der sie sich nur leider nicht ganz bewusst ist. Dennoch hätte man ihr während des Lesens gern über die Schulter geschaut, da ihre Namenswahl für die Speisen ja schon recht ausgefallen sind.
Nur mit den Männern will es bei ihr nicht so recht klappen, weshalb sie sich sogar eine Fantasiebeziehung zugelegt hat, die mich persönlich allerdings irgendwie störte, da es einfach nicht zu ihrer Altersgruppe passt. Auch mit Cordt hat sie kein Glück und sich wohl einfach nur zu sehr darauf versteift, dass sie den kleinen Chaot Sean fast übersehen hätte, mit dem sie letztendlich voll auf einer Wellenlänge liegt und sogar noch ein gemeinsames Hobby hat.

Fazit:
Nach einem holprigen Start mit einer missglückten Szene überzeugt der Roman dennoch mit einem humorvollen und lockeren Schreibstils, bei dem man aufgrund der verqueren Charaktere durchaus auch mal zum Schmunzeln kommt.

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