Dienstag, 1. September 2015

Im Namen der Venus - Natalie Mesensky


Buchdetails

 Erscheinungsdatum Erstausgabe : 05.08.2015
Aktuelle Ausgabe : 05.08.2015
Verlag : Gmeiner-Verlag
ISBN: 9783839217252
Flexibler Einband 287 Seiten
Sprache: Deutsch


Klappentext:
Ein Mord nach einem keltischen Ritual. Ein Toter mit einer steinzeitlichen Venus in der Hand. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Fällen? Anna Grass, Archäologin und Beraterin des Bundeskriminalamts, gerät auf ihrer Suche nach der Wahrheit nicht nur emotional zwischen die Fronten. Verliebt in einen Verdächtigen riskiert sie alles – Reputation, Freundschaft und ihr Leben.

Über den Autor:
Natalie Mesensky wurde 1964 in Wien geboren. Nach der Matura in einer Klosterschule inskribierte sie Biologie an der Universität Wien. 1988 war sie Teil des archäologischen Grabungsteams, das in der Wachau die älteste Venusstatuette der Welt fand, die Venus vom Galgenberg. Auf dieses Schlüsselerlebnis folgte der Umstieg auf das Studium der Ur- und Frühgeschichte. Die Autorin war aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Experimentelle Archäologie, arbeitete viele Jahre für Museen, auf archäologischen Ausgrabungen und publizierte wissenschaftliche Arbeiten. Nach der Gründung eines Büros für Öffentlichkeitsarbeit begann der Wechsel in die Softwarebranche. Heute lebt sie in Wien und im Salzkammergut und arbeitet an weiteren Anna Grass Krimis. www.mesensky.eu

Die Rezension * * * *
gelesen und rezensiert von Anja Sebastian

Natalie Mesensky hat ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit Archäologie für diesen Roman genutzt, um einen spannenden und humorvollen Krimi zu schreiben. Der Auszug am Ende des Romans ermöglicht einen kleinen Einblick in die Archäologie. Leider kam mir dieser Bereich im eigentlichen Krimi um ihre Protagonistin Anna ein wenig zu kurz, was den Start sicher noch geheimnisvoller und auch ein wenig mystischer gemacht hätte. Generell war der Anfang ein wenig holprig und einige Szenenwechsel sehr abrupt, aber je mehr man in die Story reinkam, desto besser wurde es. Dennoch ist das Buch trotz des österreichischen Deutsches sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Die Figur der Archäologin Anna als Protagonistin finde ich spannend, auch wenn sie für ihr Alter doch sehr naiv ist. Manche Charaktere wirken nicht unbedingt sympathisch, runden aber das Gesamtbild gekonnt ab. Der Fall weist einige Überraschungen auf.

Fazit: Ein gelungener Debüt Roman mit einem rundum befriedigendes Krimierlebnis. Kombiniert mit der Wiener Mentalität und einem kleinen Bonus für Hobby Archäologen.

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