Donnerstag, 25. Juni 2015

Mit Bister gekleckst

Guten Morgen an euch!

Vor einiger Zeit habe ich mal ein paar kleine Dosen Bister im Flohmarkt ergattert,
die ich nun endlich mal getestet habe. Auf Aquarellpapier habe ich mit dem Mini-Mister hier und da etwas Wasser gesprüht, dann hier und da verschiedene Farben vom Bister-Pulver vorsichtig aufgeträufelt und dann noch mal kreuz und quer Wasser gesprüht, so dass die Farbkleckse unterschiedlich verlaufen. Ebenso habe ich das Jute-Band mit Farbresten vom Sprühen hier und da bissl eingefärbt.


Nach dem Trocknen habe ich noch verschiedene Schrift-Ausschnitte auf dem Hintergrund schabloniert und mit Strukturpaste aufgetragen. Die Strukturpaste habe ich im Anschluss mit silberner Patina bestrichen, um sie etwas hervorzuheben und Glanz zu erzeugen. Am Rand habe ich mit schwarzem Versafine noch ein paar Schnörkel gestempelt und die Ränder gewischt, bevor ich diesen und auch das Foto distresst habe.

Kommt gut ins Wochenende!
Anja


Mittwoch, 17. Juni 2015

Die Mutmacherin - Jacqueline Bakir Brader



Buchdetails    
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.03.2015
Aktuelle Ausgabe : 20.03.2015
Verlag : Koros Nord GmbH
ISBN: 9783981486391
Flexibler Einband 160 Seiten
Sprache: Deutsch
                  

Klappentext:
Das sichere Gefühl, das Richtige zu tun Es kommt eine Zeit im Leben, wo wir zurück blicken, um unser Leben neu zu ordnen. So befreien wir unsere Seele und schauen nach vorne. Doch bevor dieses passiert, sollten wir uns Zeit nehmen mit dem Vergangenen abzuschließen, um einen freien Blick in die Zukunft werfen zu können. Manchmal ist es das Zusammenkommen und der Austausch gleichdenkender Menschen, die uns die Augen öffnen für das Hier und Jetzt. Es gibt aber auch die Momente, in denen wir uns beruflich hinterfragen, ob nicht ein Richtungswechsel neue Horizonte eröffnen kann. Oder, und das trifft auf mich zu, eine schwere Krankheit. Vor knapp drei Jahren wurde bei mir Brustkrebs festgestellt. Da brach für mich meine Welt zusammen. Als ich das meinen drei Töchtern erzählte und wir uns gegenseitig trösteten, war für mich klar, dass ich die Krankheit besiegen musste. Um mein Leben kämpfen. Das, was ich eigentlich schon mein ganzes Leben gemacht hatte: Kämpfen! Ob es um darum ging, als türkisches Migrantenkind in der Schule akzeptiert zu werden, sich den Anfeindungen des „Anderssein“ mutig entgegen zu stellen oder sich der elterlichen, traditionellen Erziehung zu entziehen. Und dann das, was zur damaligen Zeit fast undenkbar schien: Sich als junge türkische Frau in der Immobilienbranche selbstständig zu machen. Zunächst mit neunzehn Jahren als kleines Einzelunternehmen, später als erfolgreiche Geschäftsführerin meiner gewachsenen drei Firmen. Inzwischen unterstützen mich meine Mutter, Schwestern und Brüder. Sie stehen mir mit Rat und Tat zur Seite. Doch um erst einmal dort anzukommen, gab es viele harte Kämpfe auszufechten. Als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten, war und ist bis heute kein Zuckerschlecken. Doch aufgeben- dieses Wort kannte ich nicht. Und so bin ich auch meiner Erkrankung begegnet: Ich habe sie besiegt. Es war eine harte Zeit: Von der Diagnose, der notwendigen Brustamputation, der folgende Chemotherapie, bis hin zum Brustaufbau durch Eigengewebe. Die Liebe zu meiner Familie ließ mich dieses durchstehen. Auch wenn es für einige wahnwitzig klingt: Die Krebserkrankung gab mir Mut. Ich begann mein Leben zu reflektieren und den Blick nach vorne zu richten. Kurz nach meiner Chemotherapie, meinen Kopf bedeckt mit einer Perücke, nahm ich an Seminaren für Neurolinguistische Programmierung(NLP) und Neurolinguistisches Selling(NLS) teil. Ich schloss mit dem Master ab und bin selbst ausgebildeter Coach, die Seminare leitet. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Jahr für Jahr neue Ziele zu stecken. Welche, die mir Freude bereiten und die Seele ein wenig streicheln. Auch möchte ich weiterhin mit meinen finanziellen Möglichkeiten Gutes tun. Herzensangelegenheiten unterstützen. Drei Ziele habe ich mir in diesem Jahr gesetzt. Eines davon habe ich schon erfolgreich abgeschlossen: In diesem Sommer habe ich eine maritime Sommergala zur Unterstützung für Kinder mit Migrationshintergrund veranstaltet. Wir haben eine fantastische Spendensumme für hilfebedürftige Kinder zusammen bekommen. Das zweite Ziel ist es, meine Erfahrungen in Seminaren weiterzugeben. Mut zu machen. Zu vermitteln wie wunderbar das Leben ist, trotz aller Tiefen, die es mit sich bringt. Gemeinsam einen Weg aufzuzeigen, wie wir es schaffen können, trotzdem positiv zu bleiben und dabei immer auf das Herz zu hören. Denn das Herz ist der Motor der Seele. Fängt es an zu stottern, kann es immer wieder neu gestartet werden. Der letzte Schwerpunkt ist, meine Biografie fertig zu schreiben. Diese wird im nächsten Jahr erscheinen. Vieles gibt es darin zu erzählen. Sei es das Leben mit Migrationshintergrund, als arbeitende Frau mit einer vierköpfigen Familie oder dem Umgang mit der Krebserkrankung, um nur einige Auszüge aus meinem Leben aufzuführen. Ich werde mir Zeit dafür nehmen und sicherlich die eine oder andere Träne vergießen. Aber es wird nicht mehr so schmerzhaft sein, wie beim ersten Mal. Denn ich weiß: Um neuen schönen Dingen offen gegenüber zu stehen, müssen wir Vergangenes ziehen lassen. Erst so öffnen sich neue Wege. Herzlichst Eure Jacqueline

Über den Autor:


Die Rezension * * * 
gelesen und rezensiert von Anja Sebastian

Die Autorin versucht in diesem Buch ihre berührende Lebensgeschichte zu beschreiben, die ich persönlich etwas zu sachlich und trocken erzählt finde und somit das Persönliche, sowie die einzelnen Charaktere einfach zu kurz kommen. Mir hat es sehr gut gefallen wie sie auf die verschieden Hintergründe aufmerksam macht und wie sie lernt sich in Deutschland zurecht zu finden, um ihren Weg zu gehen. Das dies nicht einfach wird, hat mit ihrer Religion zu tun, zumal die Elterngeneration an ihr altes Leben klammert und somit eine Integration schwer gemacht wird. Trotzdem setzt sie sich durch und Kämpft sich durchs Leben.
Mit diesem "Abarbeiten" Ihres Lebens, wirkt das Buch leider eher wie ein Bericht, deren persönliches Schicksal hinten angestellt wird und für mein Empfinden der kulturelle Konflikt in den jungen Jahren und der Schicksalsschlag Ihrer Erkrankung viel zu kurz kommen.

Dennoch bin ich sehr beeindruckt, wie sich das Leben der Autorin entwickelt hat, sie sich gegen ihren Vater und die Ehre gestellt hat und sie trotz vieler Vorurteile und Probleme eine erfolgreiche Unternehmerin geworden ist.

Montag, 15. Juni 2015

Mixed Media Karte

Guten Morgen und einen schönen Wochenstart :)

Ich habe heute ein kleines Mixed-Media-Kärtchen für euch, 
wo ich einfach mal ein paar Dinge aus meiner Ablage-Kiste verarbeitet habe. Zunächst hatte ich einen Hintergrund mit Dylusions eingefärbt. Nach dem trocknen kamen dann u.a. ein Stück Juteband, Schnipsel von Buchseiten, eine Briefmarke, eine Büroklammer, abgelegte Inchies und Stanzteile, sowie ein Charm zum Einsatz. Diese habe ich hier und da aufgeklebt und dann großzügig mit Gesso eingepinselt.
Hier und da auch mit über den Hintergrund wieder trocknen lassen.


Anschließend habe ich hier und da vereinzelt mit Distress Paint und Distress Stain (Braun und Kupfer-Töne) kreuz und quer über die Fläche gezogen, ein bisschen mit Rusty Paper rumgetupft und den Charm eingefärbt und anschließend noch mal mit Dylusions rumgesprüht.
Noch einen Schriftzug auf Dylusions-Farben abgestempelt und fertig.

Eine schöne neue Woche!
Anja

Dienstag, 9. Juni 2015

Rache auf Türkisch - Askim Utkuseven




Buchdetails   
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.02.2015
Aktuelle Ausgabe : 24.02.2015
Verlag : Divan
ISBN: 9783863270254
Flexibler Einband 160 Seiten
Sprache: Deutsch
                  

Klappentext:
Hasan und Hatice heiraten. Halime will einen Dönerladen aufmachen, Ali nur die Führerscheinprüfung bestehen. Ayse haut ihren Mann in die Pfanne, Akif will ein Mädchen mit seiner Kochkunst erobern und Mehmet versucht, seiner Schwiegermutter zu entgehen Wenn Sie dachten, Sie wüssten alles über unsere türkischen Mitbürger, dann lesen Sie diese Geschichten. Dass Kochen, Heiraten, Kinderkriegen, Schwiegermütter, Arbeitslossein, Flirten, Rachenehmen, Taxifahren, Familienfeiern auf Türkisch ganz, ganz anders sind, als wir es uns vorstellen, davon geben die Storys von Askim Utkuseven einen kleinen Eindruck. Voll getürkt!

Über den Autor:
Askim Utkuseven, geboren in Istanbul, lebt seit 1972 in Deutschland. Sie ist Erzieherin, schreibt seit ihrer Jungend und hat sich auf Kurzgeschichten spezialisiert, die vermeintlich typische türkische Klischees auf die Schippe nehmen. Askim Utkuseven lebt mit ihrem Mann in Hamburg. "Rache auf Türkisch" ist ihre erste Buchveröffentlichung.

Die Rezension * * * *
gelesen und rezensiert von Anja Sebastian

Askim Utkuseven hat mit "Rache auf Türkisch" ein Debüt mit mehreren Kurzgeschichen gegeben, bei denen Sie munter aus dem Leben ihrer türkischen Landsleute erzählt. Durch die unterhaltsame und flüssige Schreibweise schafft es die Autorin dem Leser immer wieder ein Lächeln oder gar Grinsen ins Gesicht zu zaubern, wenn es um die Racheaktionen der selbstbewussten Damen geht.
Obwohl es sich hier "nur" um ein paar Kurzgeschichten handelt, ist das Buch mit seinem klappbaren Einband sehr wertig verarbeitet und das Cover passend gewählt und in Szene gesetzt.
Allerdings fehlte mir ein wenig die Vielfalt, da die Geschichten alle ähnlich aufgebaut waren und somit viel vorhersehbar war. Hinzu kommt, dass sich die Geschichten so schnell weglesen, dass ich den Preis für das dünne Buch ein wenig hochgegriffen finde.

Fazit: Ein toller Leseausflug in eine andere Welt, bei dem man nicht nur nette Rachegelüste, sondern auch etwas Wissen über die türkische Kultur erfährt. Passend dazu gibt es einen kleinen Türkisch-Kurs am Ende jeder Kurzgeschichte.

Samstag, 6. Juni 2015

Machtfrage - Bettina Kerwien



Buchdetails   
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 04.02.2015
Aktuelle Ausgabe : 04.02.2015
Verlag : Gmeiner
ISBN: 9783839216989
Flexibler Einband 342 Seiten
Sprache: Deutsch
                  

Klappentext:
Der Tag nach Bad Kleinen: Die RAF wird verraten, ihre Auflösung ist nur noch eine Frage der Zeit. Aber die Mitglieder der dritten Generation werden nie gefasst. Beachtliche Geldbeträge aus Beschaffungsaktionen bleiben verschwunden. Ex-RAF-Mitglied Martin Landauer nutzt das herrenlose Geld auf seine Weise. Er räumt eines der geheimen Erddepots aus und gründet mit dem Politologen Lennard Johannson eine Stiftung, die sich der Wiedergutmachung von gesellschaftlichem Unrecht widmet. Allerdings ziehen sie damit den Hass von Staatssekretär Hans Grendel auf sich. Als auch die totgeglaubte RAF-Legende Michael Glass auftaucht, spitzt sich der Konflikt zu. Denn jeder der Beteiligten ist bereit, über Leichen zu gehen ...

Über den Autor:
Bettina Kerwien wurde 1967 geboren und hat Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin studiert. Daneben schrieb und fotografierte sie für verschiedene Zeitungen. 1989 gründete sie die Werbeagentur »Horizonte« und hob die Berliner Handball-Fachzeitschrift »HiB« aus der Taufe. 1997 erwarb sie gemeinsam mit sieben Kollegen ein traditionelles Stahlbau-Unternehmen. Nach einer beruflichen Zäsur im Jahr 2004, die sie zur Geschäftsführerin dieses Unternehmens machte, widmete sie sich dem Schreiben. Mit »Machtfrage« gibt sie ihr Debüt im Gmeiner-Verlag.

Die Rezension * * * * *
gelesen und rezensiert von Anja Sebastian

Eigentlich ist Politik nicht so mein Thema und genau dies habe ich in der Schule gehasst. Dennoch hat mich dieses Buch mit seinem Cover und Klappentext angesprochen und wollte von mir gelesen werden. Ich war gespannt...

Der Kriminalroman der Autorin ist mit seiner Story und den dazugehörigen Handlungen sehr komplex und gut durchdacht. Die Spannung wird durch das rasante Tempo auf hohem Niveau gehalten. Durch den sehr flüssigen und knallharten Schreibstil der Autorin wird man regelrecht an das Buch gefesselt und es macht einfach Spaß der Story zu folgen. Dennoch fordert der Kriminalroman durch die Vielzahl an Personen eine große Aufmerksamkeit, was zu Beginn sicher ein paar Schwierigkeiten bereiten kann. Trotzdem sind die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben und dargstellt worden.

Fazit: Ein großartiger und spannender Roman, oder besser eher Thriller, bei dem es sich um Macht, Geld und persönliche Verstrickungen dreht und auch ein wenig zum Mitdenken auffordert. Langweile ausgeschlossen.



























Freitag, 5. Juni 2015

Pubertäts-Überlebens-Koffer

Guten Morgen ihr Lieben,

mit dem Feiern geht es Schlag auf Schlag weiter...
Nicht nur Geburtstagskarten bei der neuen Teddy-Challenge sind aktuell gefragt.
Bei uns musste diesmal ein Geschenk zur Jugendweihe her und da habe ich einfach noch mal Werkzeugkoffer von den Schnipselchen umgesetzt und zweckentfremdet so zu sagen. Dieser diente nämlich am Ende als Pubertäts-Überlebens-Koffer und war mit diversen Kleinigkeiten gefüllt, die junge Männer dann so gebrauchen können :)

Zunächst wurde wieder das Grundgerüst fertig gestellt und mit braunem Memento und einem Schminkpad eingefärbt. Weiter ging es mit verschiedenen Schablonen und Strukturpaste. Auch hier wurden nach dem Trocknen wurden dann wild Hintergrundstrukturen von Bo Bunny erteilt. Für die Hauptmotive und Stempelausschnitten habe ich Stempel von Paperbag Studio gewählt.

Für das Dekoglas und die Karte, und ein paar wenige Papierschnipsel an der Spitztüte und dem Koffer haben ich noch ein paar Papierrsete von Graphic 45 verarbeitet. Einen Schriftstempel dezent im Hintergrund gestempelt, Ränder gerissen, distresst und gewischt hier und da noch etwas Strukturpaste verteilt.


Beim Dekoglas kam dann noch eine Briefmarke mit Flitzer zum Einsatz, die ich mit Crackle Accents bearbeitet habe, um einen tollen Effekt zu erzielen. Dazu gab es dann noch ein paar Deko-Zahnräder, die mit Rusty Paint bearbeitet wurden und Filmstreifen von Tim Holtz. Hier wurden Glückssteine eingefüllt und ein kleines Reagenzglas mit der Finanzspritze für den Führerschein.
  Bei der Karte bin ich ähnlich vorgangen und habe hier und da noch ein paar Highlights gesetzt.

Die Spitztüte habe ich mit Dylusion Paint in braun eingestrichen und dann dekoriert. Filmstreifen in Form von Masking-Tape, ein wenig Strukturen im Hintergrund gestepelt und hier und da ein paar Formen mit Hilfe von Schablone und Strukturpaste aufgetragen. Hier wurden ein paar Süßigkeiten versteckt.
Euch eine schönen neue Woche!
Bis bald, Anja

Montag, 1. Juni 2015

Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe - Imke Schenk


Buchdetails   
Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.05.2015 
Aktuelle Ausgabe : 08.05.2015 
Verlag : 
ISBN: 9783955307219 
E-Buch Text 260 Seiten 
Sprache: Deutsch
                  

Klappentext:
Der wunderbare Debütroman einer hoch talentierten deutschen Autorin – originell, warmherzig und herrlich humorvoll! Birtes Alltag könnte kaum unspektakulärer sein. Tagsüber sortiert sie Zahlen im Rechnungsprüfungsamt, und die Abende verbringt sie mit ihrer depressiven Mutter. Bis eines Tages das rätselhafte Erbe ihrer Großmutter Birtes Leben auf den Kopf stellt: Mit einem bunten Sonnenschirm und einem geheimnisvollen Brief im Gepäck soll sie auf Nilkreuzfahrt gehen! Aber traut Birte sich überhaupt zu, alleine nach Ägypten zu reisen? Und kommt ihre Mutter ohne sie zurecht? Doch vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass Birte ihr ruhiges Fahrwasser verlässt. Mutig packt sie ihre Koffer, und das Abenteuer kann losgehen. Auf dem Nil erwarten Birte nicht nur ein Krokodil in der Kabine, eine vertrackte Dreiecksgeschichte an Bord und ein älterer Herr, der sich ausgerechnet für ihren Sonnenschirm interessiert – sondern auch etwas Liebe ...

Über den Autor:
Imke Schenk wurde 1966 in Ostwestfalen-Lippe geboren und entzifferte vier Jahre später die ersten Buchstaben. Sie war noch nicht beim z angekommen, als sie begann, ihre Familie mit Postkarten, Briefen und bunt illustrierten Reisetagebüchern zum Schmunzeln zu bringen. Ihre Freude an Sprachen führte sie an die Universitäten Hildesheim und Dublin, an denen sie technisches Fachübersetzen studierte. Seit über zwanzig Jahren ist sie freiberuflich als Übersetzerin, Texterin, Fachlektorin und Autorin tätig. Wenn sie ihren Schreibtisch verlässt, erkundet sie gerne auf Reisen die Welt oder zieht sich beim Yoga aus derselben zurück. Imke Schenk lebt mit ihrem Mann in Hannover.

Die Rezension * * * * *
gelesen und rezensiert von Anja Sebastian

Das Buch von Imke Schenk ist eine leichte und nette Sommerlektüre für zwischendurch. Die Autorin schafft es, uns mit ihrem authentischen Schreibstil an der Reise teilhaben zu lassen und Seite an Seite mit Birte einen Ägyptenurlaub zu verbringen, der Teil der Erbschaft ihrer Oma ist. Passend dazu hat Imke Schenk zwei tolle, sympatische Protagonisten mit Birte und Otto geschaffen, die uns durch das gesamte Buch begleiten und deren Begenung am Ende eine tolle Geschichte erzählt, da sie eine gemeinsame Verbindung haben.
Durch die lockere und humorvolle Sprache erhält das Buch, passend zum Cover, eine bunte Mischung, deren kleine Geheimnisse und Abläufe teilweise ein wenig zu leicht durchschaubar waren. Dennoch macht dies Lust auf mehr, wenn man abschalten und "verreisen" möchte.

Fazit: Eine tolle Sommerlektüre für zwischendurch, die man nicht verpassen sollte.